Amerika Tour 98
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Mit 10 Trikes durch Amerika

Freie Triker Auerbach/Opf. erleben in 5 Wochen den Westen der USA

Unsere Gruppe  von Trike- Enthusiasten  kreuzte fünf Wochen durch den Westen der USA. Zehn Trikes hatten wir dafür nach Amerika geschifft. Drüben sind diese Dreiräder unbekannt. Entsprechend groß war überall das Aufsehen: "Die Leute winkten- der Verkehr stockte, jeder wollte wissen was das ist. Es war eine Weltpremiere." Bei einem Trike- treffen im Südlager Vilseck wurde die Idee geboren und später ausgegoren. Mitmachen wollten viele, die sich von Triker Treffen her kannten - aus Auerbach, Sulzbach, Kirchenthumbach, Weiden, Nürnberg, Altdorf, Kulmbach und Ulm. Die Trikes wurden beim Auerbacher Trikehändler Nittmann mühsam in einen Container verladen. Sieben standen unten, drei oben auf einer Plattform. Ein LKW transportierte den Container nach Bremerhaven, wo sie ein Schiff über den Panamakanal nach Seattle brachte. Wir flogen einige Wochen später hinterher. Eine Handvoll war sechs Tage früher an der Zollstation im kleinen Auburun, um auszuladen. So schufteten wir bei 50 Grad im Container, um alles vorzubereiten für die nachfolgenden Enthusaisten. Vom 13 jährigen Alexander bis zum 63 jährigen Senior war das 20- Frau und Mann- Team buntgemischt. Dazu kam ein wichtiger Partner: Ein Deutscher aus Vilseck, der einst bei den Amerikanern in Vilseck gejobbt hatte, mit ihnen nach USA gewechselt war und dort jetzt eine Reiseagentur hat. Mit seinem Wohnmobil begleitete er uns.

Der Westküste entlang....

Von Seattle ging es südwärts nach Kalifornien, nach San Francisco, durch den Redwood Forest und nach Los Angeles. In San Diego wurde gebadet, bevor die Reise weiter entlang der Grenze zu Mexiko durch eine 60 Grad heiße Steinwüste uns nach Norden führte, nach Las Vegas. Wir sind noch jetzt beigeistert von dem flimmernden Lichterprotz der Spielstadt. Umgekehrt  nachdenklich, sind wir wenn vom Armutskontrast in Mexiko eine 4-5 Meter hohe Grenz- mauer das reiche Amerika ab- schottete. 

Unsere Gruppe nächtigte regelmäßig in Motels, doch am Grand Canyon zogen wir die Zelte raus. "strahlender Sternenhimmel - das war schon was." Von größeren Unfällen blieben alle verschont. Mechaniker und Ersatzteile durften auf dieser Tour trotzdem nicht fehlen (alles hatten wir dabei). Gebraucht wurden: Lichtmaschinen, Kupplung und Relais. Einmal stockte uns der Atem, als sich auf einem 5- spurigen Highway  unser Anhänger einen Purzelbaum erlaubte. Dabei riss er sich los und schlitterte auf dem Kopf über die Fahrbahn. Die Sheriffs hatten  das aber gut in den Griff bekommen und den Verkehr umgeleitet. Den Anhänger hatten wir wieder zusammen- geflickt und setzten unsere Tour fort.

 Die 8700 Kilometer Tour endete wieder in Seatle, nach einem großen Bogen über Salt Lake City. Unsere Trikes waren schnell wieder im Schiffsdeck unterwegs nach Germany. Eine Trike-Tour die wir so schnell nicht vergessen werden.